Veranstaltungen 2010
Reihe: „Oberbayerische Literat(o)uren“
Montag, 8. März 2010
20 Uhr
DIE NEUROSENHEIMER spielen bayrisch-neurotische Lebensmusik
Die Band hat hier in der Region absoluten Kultstatus. „Wir spielen echte hausgemachte Musik - "unplugged - wia ma so sogt" - mit Tuba, Akkordeon, Klarinette, Querflöte und noch ganz vielen anderen Instrumenten. Wir nennen sie bayerisch neurotische Lebensmusik, da wir in unseren Liedern Rosenheim, das Leben und so manche neurotische Eigenheiten besingen. Eigentlich muss man uns einfach mal gehört haben, um sich darunter etwas vorstellen zu können."Besetzung:Katl: Melodika, Querflöte, Alt- und Sopranblockflöte, Gitarre, Glockenspiel, Eiershaker und den WackerlTobi: Tuba, Kontrabass und CajonKaro: Akkordeon, Gitarre, Pistazienrassel und die KubbstäbeMarita: Klarinette, Gitarre und ungern Blockflöte
Eintritt: 12,- / 9,- EUR plus 10% VVK-Gebühr
Karten für alle Veranstaltungen der Reihe: „Oberbayerische Literat(o)uren“ erhalten Sie ab 1. Februar im Ticket-Zentrum Rosenheim
Stollstraße 1
Telefon: 08031/15001
Mail:
Tickets (at) Kroiss-Bus.de
Restkarten an der Abendkasse
Mittwoch, 10. März 2010
17 Uhr
Renate M. Mayer liest „Emilie“ von Hermann Kesten
Die deutsche Erzählung „Emilie“ bildet den Abschluss der Lese-Saison für Erwachsene bei „Bücher hören – Lieblingsbücher lesen lassen“. Bei Emilies „Liebesehe“ handelt es sich keineswegs um eine Liebesgeschichte, wenn auch zwei Menschen glauben, durch ihre Heirat ein anderes Leben zu beginnen. Auch im Namen der Liebe bewirkt Täuschung Entfremdung und das Aufgehen im anderen den Verlust der eigenen Persönlichkeit. Und was für den Leser nicht ohne Komik ist, bedeutet für die Erzählfiguren einsamen Schmerz.
Diese Meistererzählung stammt von Hermann Kesten. 1900 im damaligen Galizien geboren, in Nürnberg aufgewachsen, wegen seines jüdischen Glaubens und seiner politischen Gesinnung aus Deutschland vertrieben, seit 1949 amerikanischer Staatsbürger und 1996 in Basel verstorben, empfing er unzählige Literaturpreise als bedeutender deutschsprachiger Schriftsteller. Während der 1920er Jahre galt er als einer der Hauptvertreter der literarischen „Neuen Sachlichkeit“ in Deutschland und ging als leidenschaftlicher Förderer schriftstellerischer Talente und später, aus den Vereinigten Staaten, als Retter und Unterstützer zahlreicher vom NS-Regime verfolgter Künstler in die Literaturgeschichte ein.
„Bücher hören – Lieblingsbücher lesen lassen“ wird im Oktober 2010 mit „Lauter Liebesgeschichten“ fortgesetzt. Der Eintritt zu den Lesenachmittagen ist frei.
Reihe: „Oberbayerische Literat(o)uren“
Montag, 15. März 2010
20 Uhr
3. Rosenheimer Literaturpreis an Ruth Rehmann
Festakt - Preisverleihung
Die Kultur- und Sozialstiftung des Alt-Oberbürgermeisters Dr. Michael Stöcker
verleiht den Rosenheimer Literaturpreis im Rahmen eines feierlichen Festaktes
an die Schriftstellerin Ruth Rehmann.Grußwort: Verlagsleiter Michael Krüger vom Hanser-Verlag.
Ruth Rehmann wurde 1922 als Tochter eines Pastors in Siegburg geboren. Nach dem Abitur besuchte sie eine Dolmetscherschule, später studierte sie Archäologie, Germanistik und Musik mit dem Hauptfach Geige. Vor ihrem schriftstellerischen Wirken arbeitete sie als Lehrerin, Pressereferentin, Reisejournalistin und Dolmetscherin für ausländische Botschaften in Deutschland. Anfang der 60er Jahre wurde sie mit einigen Preisen ausgezeichnet und war Mitglied der Gruppe 47; der große Durchbruch gelang ihr erst 1979 mit dem Roman "Der Mann auf der Kanzel: Fragen an den Vater." Ein Buch der doppelten Anklage - das bohrende Fragen nach der Schuld der Vätergeneration und der Rolle der Kirche im Nationalsozialismus aufwarf. Für ihr gelungenstes Werk "Fremd in Cambridge wurde sie im Alter von 77 Jahren 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ruth Rehmann lebt seit vielen Jahren im Chiemgau.
Reihe: „Oberbayerische Literat(o)uren“
Montag, 22. März 2010
20 Uhr
Christoph Süß: Ich denke, also bin ich verwirrt
Ein Highlight der diesjährigen Oberbayerischen Literat(o)uren ist diese ganz besondere Lesung. BR-Moderator, Humorist und Hobbyphilosoph Christoph Süß stellt seine philosophischen Welterklärungen vor. In seinem ersten Buch präsentiert Süß die Philosophiegeschichte auf seine Art – hochironisch und sehr unterhaltsam.
Christoph Süß, 1967 in München geboren, hat zunächst an der Ludwig-Maximilian-Universität Philosophie studiert, zugunsten seiner Karriere als Kabarettist brach er das Studium später ab. Seit Jahren moderiert er im bayerischen Fernsehen mit großem Erfolg die Polit- und Satiresendung „Quer“, sowie „SüßStoff – die Latenightshow“ aus dem Münchner Volkstheater. Sein “Süßstoff der Woche“ ist auch bei vielen Hörern des Samstagsmagazins „orange“ im Radio Bayern2 beliebt.
Eintritt: 8,- / 6,- EUR plus 10% VVK-Gebühr
Karten für alle Veranstaltungen der Reihe: „Oberbayerische Literat(o)uren“ erhalten Sie ab 1. Februar im Ticket-Zentrum Rosenheim
Stollstraße 1
Telefon: 08031/15001
Mail:
Tickets (at) Kroiss-Bus.de
Restkarten an der Abendkasse
Reihe: „Oberbayerische Literat(o)uren“
Donnerstag, 25. März 2010
20 Uhr
Brigitte Roßbeck
Marianne von Werefkin
Die Russin aus dem Kreis des Blauen Reiters
Buchvorstellung und Lesung
„Kunst ist Emotion“ – Marianne von Werefkins Credo bestimmte ihr Werk. Sie war eine der Schlüsselfiguren der Avantgarde des Expressionismus. Als Schülerin des berühmten Ilja Repin feierte die Malerin frühe Erfolge, bevor sie Alexej Jawlensky kennenlernte. Mit ihm ging die reiche Russin nach München, wo in ihrem Salon Blauer-Reiter-Geschichte geschrieben wurde. Im regen Austausch mit Kandinsky, Marc und Münter war Werefkin deren Mitstreiterin und Vordenkerin.
Brigitte Roßbeck erzählt in dieser ersten umfassenden Biographie das Leben einer kämpferischen, leidenschaftlichen und geistreichen Frau, die viel wagte und sich dabei immer treu blieb.
Brigitte Roßbeck ist Historikerin und freie Journalistin und lebt am Starnberger See. Die Autorin ist Mitglied des internationalen P.E.N.- Clubs und schreibt seit vielen Jahren Biographien, darunter auch „Franz und Maria Marc“.
Eintritt: 8,-/ 6,- EUR plus 10% VVK
Karten für alle Veranstaltungen der Reihe: „Oberbayerische Literat(o)uren“ erhalten Sie ab 1. Februar im Ticket-Zentrum Rosenheim
Stollstraße 1
Telefon: 08031/15001
Mail:
Tickets (at) Kroiss-Bus.de
Restkarten an der Abendkasse
Was gab es bis jetzt?
Tschingis Aitmatow, Carl Amery, Freidrich Ani, Marcel Bergmann, Fee Czisch, Uwe Dick, Laura Doermer, Doris Dörrie, Hilde Domin, Per Olov Enquist, Wolf Euba, Michael Fitz, Lea Fleischmann, Erich Fried, Heiner Geißler, Franz Xaver Gernstl, Petra Gerster, Axel Hacke, Eva-Maria Hagen, Ulla Hahn, Gert Heidenreich, Jörg Herwegh, Hajo Hoffmann, Jörg Hube, Bernhard Jaumann, Wladimir Kaminer, Joe Kienemann, Tanja Kinkel, Volker Klüpfel und Michael Kobr, Dr. Marianne Koch, Pavel Kohout, Erich Kuby, Michael Kumpfmüller, Reiner Kunze, Walter Lang, Lauschgold, Anja Lechner, Erich Loest, Peter Ludwig, Rainer Malkowski, Frido Mann, Felix Mitterer, MonacoBagage, John David Morley, Rupert Neudeck, Ingrid Noll, Julia Onken, Leoluca Orlando, Aladar Pege, Maria Peschek, Hans Pleschinski, Erika Pluhar, Otfried Preußler, Alois Prinz, Anatol Regnier, Herbert Riehl-Heyse, Luise Rinser, Marcus H. Rosenmüller, Harald Rüschenbaum, Rita Russek, Rachel Salamander, Asta Scheib, Henning Scherf, Helmut Schleich, Werner Schmidbauer, Robert Schneider, Ingo Schulze, Andrzej Sczypiorski, Michael Skasa, Aleksandar Tisma, Galsan Tschinag, Michael Verhoeven, Lisa Wahlandt, Udo Wachtveitl, Jan Weiler, Joseph von Westphalen, Urs Widmer, Rudi Zapf, Stephan Zinner......






