Freiwilliges Bürgerengagement

Margot Schönberger - Warum ich gerne in der Stadtbibliothek arbeite
„Es ist wie ein zugeflogener Vogel, wie eine Begegnung im Zug und manchmal ein echter Glücksfall: das Buch, das ich geschenkt bekomme. Es ist das Buch, zu dem ich selbst nicht gefunden hätte, weil ich nicht auf die Idee gekommen wäre, es zu suchen, und es ist zugleich das Buch, das mich finden musste. Das geschenkte Buch ist verlässlich, denn über kurz oder lang stellt sich immer das eine Buch ein, nach dem man suchte, ohne es zu wissen.“
Michael Jeismann
in „Lesen“ von Isolde Ohlbaum
Das stimmt, das glaube ich auch. Nur: man kann nachhelfen, beschleunigen. Ich freue mich jeden Mittwoch - dies ist mein „Arbeitstag“ -, wenn ich einen vollen Bücherwagen vor mir, mit der Arbeit beginne. Welches Buch begegnet mir?
Da die Bücher aus allen Bereichen sind, fallen mir auch Bücher in die Hände, nach denen ich nicht suchen würde. Und wenn ein Buch mich berührt hat, kaufe ich es , verschenke es – siehe oben. So einfach kann Glück sein!
Und dann sind da noch die Menschen, die fragen
- Tipps für ein spannendes Buch
- Hilfe für ein Referat
- Bibliotheks-Neulinge, die dankbar für eine Einführung sind
- Ältere Menschen, die selbst recherchieren (lernen) wollen
- ...........
Ich kann mir die Zeit nehmen und die Mitarbeiter in der Bibliothek sind ein wenig entlastet.
Sie wissen ja: im Durchschnitt sind 800 Menschen täglich in der Bibliothek
Margot Schönberger ist Mutter von zwei Kindern und Großmutter von drei Enkeln. Nach 30jähriger Tätigkeit als Förderlehrerin hat sie sich nach ihrer Pensionierung für eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Stadtbibliothek entschieden
- Medienrücksortierung
- Medienbearbeitung
- Aufsicht Kinderhaus

